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Halbanonyme Bestattung

Eine Grabstelle in der Gemeinschaft.

Wie bei einer anonymen Beisetzung meint die halbanonyme Bestattung zunächst die Form der Grabstelle. Wird eine halbanonyme Grabstelle ausgewählt, kann es dennoch auch Abschiedsformen wie eine Aufbahrung oder eine Trauerfeier geben.

 

Bei einer halbanonymen Bestattung wird die verstorbene Person – meist in einer Urne – auf einem Gemeinschaftsfeld beigesetzt. Die genaue Grabstelle bleibt unkenntlich, jedoch wird der Name der verstorbenen Person auf einer zentralen Gedenktafel oder einem gemeinsamen Grabstein vermerkt. 

So entsteht ein Ort der Erinnerung, der besucht werden kann, ohne dass individuelle Grabpflege notwendig ist.

 

Diese Form der Bestattung wird häufig gewählt, wenn Angehörige sich eine pflegeleichte Ruhestätte wünschen, aber dennoch einen Ort zum Gedenken behalten möchten bei dem der Name und die Daten der verstorbenen Person ersichtlich sind.

Ablauf einer halbanonymen Bestattung

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Im Rahmen eines persönlichen Beratungsgesprächs klären wir gemeinsam Ihre Fragen zur Bestattung. Ob bei Ihnen zu Hause oder in unseren Räumen – wir richten uns nach Ihren Bedürfnissen. Zum Abschluss erhalten Sie eine detaillierte Übersicht der Bestattungskosten.

 

Die Einäscherung erfolgt meist innerhalb von 7 bis 14 Tagen nach dem Todesfall. Wir begleiten Sie durch alle Schritte – von der Überführung bis zur Abstimmung mit dem Krematorium.

 

Auch bei anonymen Beisetzungen kann eine Trauerfeier organisiert werden ganz nach Ihren Vorstellungen: vor der Einäscherung mit dem Sarg oder danach mit der Urne. Wir beraten Sie einfühlsam und bringen unsere Erfahrung sowie kreative Ideen ein. Dank unserer bewährten Kontakte zu Redner*innen, Musiker*innen und Floristikbetrieben gestalten wir eine würdevolle Abschiedsfeier.

Die Urne kann frühestens am Tag nach der Einäscherung beigesetzt werden – oder auch später, wenn dies besser passt. Die Beisetzung des Sarges sollte innerhalb der ersten 14 Tage nach dem Versterben stattfinden. Auf nahezu allen Friedhöfen in Bremen und umzu gibt es halbanonyme Grabstellen. Ebenso in den umliegenden Bestattungswäldern. Bei Seebestattungen ist es oft am Abfahrtshafen auf einer Gedenktafel eine Nennung des Namens und der Lebensdaten der verstorbenen Person möglich.

Was ist bei einer halbanonymen Bestattung zu bedenken?

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  • Hat die verstorbene Person diesen Weg gewünscht?
  • Halbanonyme Bestattungen sind pflegeleichte Ruhestätte und eignen sich damit für Angehörige, die eine Grabpflege nicht leisten können oder möchten
  • Es gibt mit der Namensnennung einen sichtbaren Ort des Gedenkens an die verstorbene Person
  • Alle Grabkosten werden schon mit dem Erwerb des Nutzungsrechts der Grabstelle beglichen. Es entstehen keine weiteren Kosten für die Grabpflege oder die Gestaltung eines Grabsteins
  • Weitere Abschiedsformen wie Aufbahrungen, Aussegnungen oder Trauerfeiern sind möglich
  • Auf fast allen Friedhöfen, in Bestattungswäldern und bei Seebestattungen möglich
  • Viele halbanonyme Grabstellen laufen nach 20 oder 30 Jahren aus und können dann nicht verlängert werden

Unsere Leistungen im Überblick

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  • Persönliche Beratung mit fester Ansprechperson
  • Fürsorgliche Versorgung der verstorbenen Person, auch mit Ihnen gemeinsam möglich
  • Überführungen von Sarg und Urne – regional, national und international
  • Aufbahrungen nach Wunsch – individuell gestaltet
  • Unterstützung bei Trauerdruck und Bekanntmachungen
  • Auswahl von Sarg und Urne – auch schlichte Modelle möglich